Die deutsche Außenpolitik richtet sich zunehmend nach Asien. Außenminister Johann Wadephul reiste nach Japan, um die Kooperation in Sicherheitsfragen, Wirtschaft und Verteidigung auszubauen. Dabei standen die Beziehungen zu China im Mittelpunkt. Berlin und Tokio wollen gemeinsam mehr Verantwortung übernehmen.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant Mitte September eine fünftägige Reise nach Japan. Mit dabei sind rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Verbänden. Ziel ist es, Kontakte zu knüpfen und neue Partnerschaften aufzubauen.
Berlin erlebt seit 2023 einen deutlichen Zuwachs an japanischen Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten. Matcha, Yuzu-Limonade, Katsu oder Sando gehören inzwischen zum Stadtbild. Neue Konbinis, Ramen-Lokale und Sake-Bars eröffnen in verschiedenen Bezirken und ziehen immer mehr Besucher an. Die Vielfalt reicht von modernen Supermärkten bis zu exklusiven Izakayas.
Ein Erdbeben mit der Stärke 8,8 hat die Region vor der russischen Halbinsel Kamtschatka erschüttert. Die Erschütterung, die sich am 30. Juli gegen 01.25 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ereignete, hatte ihr Epizentrum rund 136 Kilometer vor Petropawlowsk-Kamtschatski. Es war das stärkste Beben weltweit seit der Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Die Tsunami-Gefahr wurde für zahlreiche Länder am Pazifik ausgerufen, darunter Japan, Russland, die USA, Indonesien und Neuseeland.
Zwei Termine im September 2025 zeigen auf unterschiedliche Weise die Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart. Während am 7. September die Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin eine gemeinsame Paddeltour im Spreewald organisiert, erinnert eine Veranstaltung am 15. September an die dramatischen Ereignisse auf Iwo Jima im Jahr 1945. Beide Ereignisse setzen auf Begegnung – sei es in der Natur oder im Rückblick auf die Vergangenheit.