Delegation aus Berlin bereitet Reise nach Japan vor
Delegation aus Berlin bereitet Reise nach Japan vor, Pixabay/Foto illustrativ

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant Mitte September eine fünftägige Reise nach Japan. Mit dabei sind rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Verbänden. Ziel ist es, Kontakte zu knüpfen und neue Partnerschaften aufzubauen.

Inhaltsverzeichnis:

Franziska Giffey in Tokio

Die Reise beginnt am 15. September in der Hauptstadt Tokio. Geplant sind dort zwei Tage Programm mit Schwerpunkten auf Start-ups und Hochschulen. Die Delegation will die University of Tokyo besuchen. Im Mittelpunkt stehen Ausgründungen aus der Universität und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Berliner Gäste wollen dabei Einblicke in die japanische Gründerszene gewinnen. Wichtige Themen sind vor allem die Verknüpfung von Forschung mit Unternehmen und die Entwicklung neuer Technologien.

Berlinwoche auf der Expo in Osaka

Nach Tokio führt die Reise nach Osaka. Dort nimmt die Delegation an der Berlinwoche auf der Expo 2025 teil. Vorgesehen ist ein Austausch mit regionalen Partnern. Die Messe soll als Plattform dienen, um Berliner Firmen international sichtbarer zu machen.

Osaka gilt als wichtiger Standort für innovative Projekte. Die Teilnahme an der Expo bietet Unternehmen aus Berlin die Möglichkeit, ihre Produkte und Ideen vorzustellen. Gleichzeitig sollen Kontakte für künftige Kooperationen entstehen.

Geplanter Besuch in Osaka
Geplanter Besuch in Osaka, Foto: Pixabay

Stärkere Internationalisierung der Berliner Wirtschaft

Die Wirtschaftsverwaltung betonte, dass das Programm auf Vernetzung und strategische Partnerschaften abzielt. Im Vergleich zur Reise nach Indien Anfang Juli nehmen diesmal doppelt so viele Personen teil. Damit unterstreicht die Berliner Politik die Bedeutung Japans als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Zentrale Ziele sind:

  1. Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen
  2. Erschließung neuer Märkte
  3. Intensivierung der Zusammenarbeit mit Japan

Senatorin Giffey erklärte, dass diese Reise Teil einer konsequenten Internationalisierungsstrategie sei.

Unterstützung durch den Senat und Kai Wegner

Der schwarz-rote Senat verfolgt ein Internationalisierungskonzept, das auf eine breitere Aufstellung der Berliner Wirtschaft setzt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner reiste bereits im Mai 2024 in die Partnerstadt Tokio. Damit wird die Linie fortgesetzt, die wirtschaftliche Präsenz Berlins auf internationalen Märkten zu stärken.

Die Japanreise von Giffey und der Delegation schließt hier direkt an. Sie soll Berlin langfristig als wichtigen Standort im internationalen Wettbewerb positionieren.

 Quelle: Berliner Morgenpost